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Urindiagnose
Urinfunktionsdiagnose/ Harnschau
Die Harnschau galt in der Antike,im Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert als ein wichtiges diagnostisches Mittel im Bereich der Humoralmedizin (Säftelehre).
Die alten Harnschauer haben den Urin auf Farbe und Trübung betrachtet, sie haben ihn geschüttelt ,gekocht und probiert.
Daher der Name Diabetes mellitus = Honigsüßer Harn.
Der Urin kann wertvollen Aufschluss über das Vorliegen von Erkrankungen geben.
Wenn es zu krankhaften Veränderungen im Körper kommt, verändern sich häufig die Substanzen die im Urin enthalten sind.
Sie können wichtigen Erkenntnisse oder Hinweise über eine vorliegende Erkrankungen geben.
Bei Menschen die keine Beschwerden haben, kann eine Harnschau zur Frühdiagnose dienen.
Auch bei Kindern jeden alters ist ist die Urin-Funktionsdiagnose hervorragend geeignet.
Voraussetzung ist das es in ein Gefäß urinieren kann.
Bei der Harnschau wird der Urin mit vier verschiedenen Chemikalien versetzt ,verkocht und dann beurteilt.
Beurteilung des Darms, Niere,Herz/Kreislaufsystem, Leber, Bauchspeicheldrüse, Galle ,Säure -Basenhaushalt."
Der Urin ist der Spiegel des inneren Chemismus und der Chemismus ist der Ausdruck in der Harmonie der Funktionen der einzelnen Organe.Deshalb werden wir durch gründliche Beobachtung alles dessen, was im Urin zum Ausdruck kommt, am leichtesten im stande sein ,den Organismus zu beurteilen."(Hartung)
